Pressemitteilungen

Pressemitteilungen des Kollektivs

Schließung wegen Brandschutz: Das Kino ist tot, es lebe das Kino!

Das Kino ist geschlossen. Die Schließung für die Öffentlichkeit wurde von der Bauaufsicht wegen der defekten Brandmeldeanlage angeordnet. Diese wurde, nach Angaben der zuständigen Firma, seit 2018 nicht mehr gewartet und ist schon seit Längerem außer Betrieb. Warum das ausgerechnet jetzt ein Problem wird, wirft bei uns Fragen auf.

Brandschutz ist uns ein großes Anliegen. Uns ist wichtig, dass das Kino sicher betrieben wird, der Schutz unserer Gäste ist eine unserer obersten Prioritäten. Deshalb haben wir bereits zu Beginn neue Feuermelder installiert, Feuerlöscher angeschafft, die Fluchtwege freigeräumt und viel brennbaren, eingelagerten Müll entsorgt. Vorübergehend konnten wir in Absprache mit der Feuerwehr mithilfe einer Brandwache und Schließung des großen Kinosaals weiter Programm machen. Die Feuerwehr leitete vorschriftsgemäß unseren Fall jedoch an die Bauaufsicht weiter, die nun den öffentlichen Betrieb untersagt. Warum das genau jetzt passiert? Warum die mit der Feuerwehr abgestimmten Maßnahmen vorübergehend nicht ausreichen? Warum wir keine professionelle Beratung durch die Bauaufsicht bekommen, was wir ändern könnten, um einen öffentlichen Betrieb zu gewährleisten? Wir wissen es nicht.

Das reiht sich für uns ein in eine Politik, die basisdemokratische Ansätze, Selbstorganisation und gute Ideen durch bürokratische Quälerei verunmöglicht und untersagt. So werden Kontrolle und Repressionen auf eine kaum sicht- und kritisierbare Art durchgesetzt und entmutigen die Menschen, ihr Viertel aktiv mitzugestalten. Natürlich ist Brandschutz wichtig und wir halten uns an die Schließung. Jedoch haben ähnliche Projekte in der Vergangenheit immer wieder erlebt, dass unter dem Deckmantel des Brandschutzes Räumungen durchgeführt oder Mietverträge gekündigt wurden. Bürokratie der Bürokratie wegen halten wir für zutiefst undemokratisch. Denn selbst wenn wir bald die Brandmeldeanlage repariert bekommen würden oder die Auflagen anderweitig erfüllen würden: es steht ein langer, bürokratischer Prozess vor uns, bevor die Türen des Berger Kinos wieder für die Allgemeinheit geöffnet werden dürfen. Dass es gerade in diesen Zeiten mehr niedrigschwellige Orte des gesellschaftlichen Miteinanders und der Partizipation braucht und, dass diese Orte unterstützt, anstatt verhindert werden sollten, liegt eigentlich auf der Hand.

Wir haben das Berger Kino aus einem langen Schlaf wachgeküsst. Wir haben gemeinsam mit vielen Menschen gezeigt, wie partizipatives und selbstorganisiertes, queeres und feministisches Kino das Viertel bereichern kann. Wir haben uns damit bereits jetzt in die Kino- und in die Bewegungsgeschichte der Stadt eingeschrieben. Kürzlich haben wir mit unseren Kooperationspartner*innen, dem Grandfilm Verleih, Mal Seh'n Kino und Lichtspiel e. V., ein hieb- und stichfestes Betriebskonzept vorgelegt, das diesen Herausforderungen gerecht wird. Von den anderen Interessent*innen am Kino haben wir noch immer nichts gehört. Wir fordern die Eigentümer Steib und die von ihnen erwähnten Investor*innen erneut auf: Zeigt euch, macht eure Konzepte öffentlich und eure Motivation transparent! Nur so kann das Kino im Sinne der Öffentlichkeit wiedereröffnen, anstatt zu einem weiteren kommerziellen Kulturort mit Ticketpreisen von 11-20€ zu verkommen, das weiten Teilen der Stadtgesellschaft unzugänglich bleibt.

Es wird nicht mehr möglich sein, das Berger weiter dem Verfall oder Investor*inneninteressen zu überlassen. Wir sind zu den Anwält*innen des Kinos als nachbarschaftlich gestaltetem Raum geworden. Wir werden nicht ruhig bleiben, bis es seine Türen wieder für Alle öffnet und bis die Bilder wieder über die Leinwand tanzen. Es lebe das Kino!

Veröffentlicht am 06. Juni 2024 von diva 3 min

Pressemitteilung des Kollektivs des besetzten Berger Kino, Frankfurt (Main) 31.05.2024

Liebe Kinoliebhaber*innen,

die Frage, wie es mit dem besetzten Berger Kino weiter gehen soll, beschäftigt uns und viele unserer Besucher*innen. Natürlich war es für uns ein dauerhaftes Thema – so ganz neben der täglichen Programmgestaltung, den vielen Reparaturen und kleineren Frickeleien. Eine eigene Arbeitsgruppe hat in den letzten Wochen, im Gespräch mit dem Rest des Kollektivs und den Stimmen von Anwohner*innen, an einer langfristigen Perspektive gearbeitet, die für alle Beteiligten wünschenswert ist. Dabei wurden viele unterschiedliche inhaltliche Konzepte entwickelt, veröffentlicht und diskutiert. Es war stehts klar, dass das Berger Kino als ein kultureller partizipativer Raum für die Öffentlichkeit bestehen bleiben muss. Ferner stellten wir von Anfang an fest, dass es selbstverwaltete Orte der Kultur braucht, die ohne ökonomische Zwänge existieren können und einen Raum bieten für avantgardistische, revolutionäre, queere und auch schräge Filme. In den letzten Verhandlungen mit den Eigentümern Steib haben wir gemeinsam mit unseren Partner*innen ein inhaltliches und finanzielles Konzept vorgelegt, dass wir zum 27. Mai nochmals überarbeitet haben.

Wir glauben, dass wir mit diesem Konzept einen guten Entwurf für die Zukunft des Berger Kinos vorgelegt haben und freuen uns, dass die Gespräche mit unseren Partner*innen und den Eigentümern, uns einer für alle Seiten guten Lösung nahe gebracht haben. Wir wissen, dass es wohl weitere Angebote für das Berger Kino gibt. Leider ist keiner der Interessenten an uns herangetreten und hat das Gespräch gesucht. Das finden wir sehr schade und wollen mit diesem Schritt an die Öffentlichkeit nun einen offenen Austausch über die Zukunft des Berger Kinos starten. Wir fordern daher alle anderen Interessenten auf, ihre Konzepte auch vorzustellen um gemeinsam mit uns und den Bewohner*innen der Stadt über die Zukunft des Berger Kinos zu diskutieren. Diesen Diskussionsprozess wollen wir weiter kritisch begleiten und haben deshalb als offenes Kollektiv beschlossen, das Kino solange besetzt zu halten, bis eine Entscheidung für die zukünftige Nutzung getroffen wurde. In diesem Zusammenhang veröffentlichen wir hiermit das gemeinsame Konzept von uns zusammen mit unseren Kooperationspartner*innen, sodass sich alle ein Bild davon machen können.

Seit Beginn der Besetzung des Berger Kinos am 9. März 2024 haben wir stets offene und basisdemokratische Strukturen etabliert, die allen Interessent*innen die Möglichkeit boten, mit uns in Kontakt zu kommen und an unserem Projekt mitzuwirken. Dieses Angebot wurde unter anderem von unseren jetzigen Partner*innen genutzt, die auf uns zukamen und uns eine langfristige Zusammenarbeit angeboten haben. Nicht genutzt wurde dieses Angebot von all jenen bisher unbekannten Investor*innen, die das Licht der Öffentlichkeit scheuen und hinter verschlossenen Türen über ein besetztes und selbstorganisiertes Projekt der Nachbarschaft verhandeln. Noch immer steht unser Angebot, noch immer finden offene Treffen statt, doch solange wir nichts von unseren "Konkurrent*innen" hören, müssen wir davon ausgehen, dass es ihnen nicht um eine vielfältige Filmkultur von unten geht, sondern um Kommerz und einen weiteren Ort des Konsums. Für uns ist klar, dass wir weiterhin versuchen werden, das Kino in eine legalisierte Form zu bringen. Ebenso klar ist, dass wir nicht als hauptverantwortliche Betreiber*innen in einer zukünftigen Rechtsform auftreten werden. Wir sind Besetzer*innen und unsere Organisationsform ist radikal basisdemokratisch, manchmal klandestin, manchmal offen. Sie braucht keinen Rechtskörper. Daher wenden wir uns jenen zu, deren langfristige Zusicherung wir erhalten haben, weiterhin selbstorganisiertes und partizipatives Kino im Berger machen zu können. Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass es möglich und dringend notwendig ist. Die über 3.000 händischen Unterschriften, die wir in dieser kurzen Zeit gesammelt haben, zeugen davon. Die lange Liste an Filmen und Events, die in dieser Zeit stattgefunden haben, ebenfalls.

Wir stellen unsere Partner*innen hiermit kurz vor:

Grandfilm GmbH: Grandfilm ist ein Filmverleih und Produktion mit Sitz in Frankfurt und Nürnberg mit einem hochwertigen Arthouse Programm. Grandfilm waren bereits vor der Besetzung des Berger Kinos mit den Gebrüdern Steib im Gespräch und haben sich als zukünfitige Betreiber*innen angeboten. Sie haben uns als Kollektiv zugesichert, ein festes Kontingent an Spieltagen im Jahr (respektive 2 Tage/Woche) mit selbstverwaltetem partizipativem Kino zu ermöglichen. https://grandfilm.de/

Mal Seh'n Kino: Das Mal Seh'n Kino ist wohl allen Filmbegeisterten aus Frankfurt ein Begriff. Als nächstgelegenes Kino zum Berger hat das Mal Seh'n ein besonderes Interesse daran, eine Lösung zu finden, in der wir nicht als direkte Konkurrenten agieren. Zudem hat das Mal Seh'n schon lange Bedarf nach einem größeren Saal und würde das Berger gerne gelegentlich als Außenstelle für ihre Filmvorführungen nutzen. Wir sind sehr froh mit dem Mal Seh'n als Partnerinstitution zusammenzuarbeiten, um von ihrer langjährigen Expertise und Reputation im Kinobetrieb zu profitieren. https://malsehnkino.de/

Lichtspiel - Netzwerk kulturelle Filmbildung e. V.: Lichtspiel e. V. ist ein neugegründeter, überregionaler Verein mit Sitz in Frankfurt, in dem sich Institutionen und Initiativen, die die Filmkultur in Deutschland (und anderswo) gestalten, zusammengefunden haben. Insbesondere die Idee, ein hochwertiges Programm für Kinder und Jugendliche zu organisieren sowie Filmbildungs-Workshops anzubieten, macht Lichtspiel e. V. zu einem spannenden Partner in unserer zukünftigen Vision des Berger Kinos. Das Netzwerk sorgt außerdem jetzt schon dafür, dass das Kollektiv Anschluss an ähnliche Bewegungen weltweit erhält und sich durch den Erfahrungsaustausch weiterentwickeln kann. Lichtspiel möchte Kinos stärken und als soziokulturelle Orte, an dem kulturelle Teilhabe und ästhetischen Erfahrungen für alle möglich sind, neu denken. https://lichtspiel-netzwerk.de/

Veröffentlicht am 31. Mai 2024 von diva 5 min

Bericht aus dem Ortsbeirat 4 (Bornheim, Ostend)

Das Kollektiv, das momentan das Berger Kino betreibt, hatte bei der vergangenen Sitzung des Ortsbeirats 4 ihr Projekt in der offenen Bürger*innensprechstunde erneut vorgestellt. Anlass dafür war ein Antrag auf finanzielle Unterstützung des Kinos, der durch "DIE LINKE" im Ortsbeirat gestellt wurde. Beantragt wurden circa 3.000 Euro zur Instandhaltung und Modernisierung von unter anderem der technischen Ausstattung im Kino selbst.

Der Antrag auf Gelderbewilligung beim Ortsbeirat 4 wurde mit den Stimmen von CDU, dFfm, SPD und Grünen abgelehnt. Dafür stimmten die Ortsbeirät*innen von ÖkoLinx, DIE LINKE und ein Fraktionsloser.

Begründung für die Gegenstimmen waren unter anderem die nicht vorhandene Vertragsfähigkeit zwischen den Betreiberinnen des Kinos und den Eigentümern. Die Betreiberinnen des Kinos von diesem Ausgang des gestrigen Ortsbeirats enttäuscht. Wütend sind sie jedoch vor allem ob des Umgangs mit den beiden Delegierten des Kollektivs, die an der Ortsbeiratssitzung teilgenommen haben und der fehlenden Wertschätzung der Arbeit des Kollektivs "Berger Kino" von Seiten der Politikerinnen, die gegen den Antrag gestimmt haben. Kritik oder Bedenken bezogen auf die nicht-abgeschlossene Rechtssicherheit und selbst ein Votum gegen den Antrag finden die Betreiberinnen des Kinos vollkommen okay. Jedoch war bereits während der Bürgerinnensprechstunde des Ortsbeirates vollkommen klar, welche Position die meisten der Politikerinnen eingenommen haben.

Jule Liebig, die für das Berger Kino als Delegierte an der Ortsbeiratssitzung teilnahm: "Sie wollen nicht, dass wir das Kino betreiben. Sie wollen nicht, dass partizipatives Kino für alle in Bornheim stattfindet. Sie wollen nicht, dass es eine Bürger*innenbewegung von unten gibt, die es wagt, zu experimentieren, die es wagt, andere Wege zu gehen. Zu keinem Zeitpunkt wurde die Arbeit der letzten Wochen durch einen Großteil des Gremiums wertgeschätzt."

Das Kollektiv kritisiert weiter, dass keiner der Politikerinnen, die gegen den Antrag votierten, unabhängig auf das Kollektiv der Betreiberinnen zugegangen sei, um inhaltlichen Kontakt zu suchen oder sich ein Bild vom aktuellen Projekt im Berger Kino zu machen. Aus Sicht des Kollektivs kommen sie damit nicht ihrer Aufgabe als Ortsrätinnen nach, sich mit den sozialen und kulturellen Projekten ihres Stadtgebiets auseinanderzusetzen. Zu keinem Zeitpunkt vor und während der Sitzung wurden Vorschläge, Angebote, Ideen oder Kompromisse eingebracht - der Antrag wurde alternativlos abgelehnt.

Das alles hat einen besonders bitteren Beigeschmack, wenn die erste Stunde der Sitzung betrachtet wird. Dort stellte die Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg und Dr. Harpreet Cholia die Arbeit der Stabstelle Antidiskriminierung vor. Diese versucht aktuell demokratische Strukturen in der Stadt Frankfurt zu verstärken, sichere Orte für Queers und von Rassismus betroffene Personen zu schaffen und durch Dialog aktiv gegen Gewalt vorzugehen. Diese Arbeit wurde vom Ortsbeirat 4 gelobt.

Moritz Kern, ebenfalls Delegierter des Kollektivs: "Es befremdet mich und ich kann nicht nachvollziehen, dass ein Projekt, das partizipative Demokratie, Mitbestimmung und queere Kultur lebt und versucht, ein Ort für Alle zu sein, in keinster Weise durch die anwesenden Politiker*innen unterstützt wird."

Die Betreiberinnen des Kinos sehen sich weiterhin in ihrer Arbeit bestärkt. Sie werden weiterhin mit Anwohnerinnen und Bürgerinnen das Kino betreiben und freuen sich über jegliche Form des Engagements. Sei es durch die Übernahme von Schichten im Kino, die Teilnahme am offenen Plenum jeden Sonntag um 17 Uhr oder die aktive Diskussion mit ihren Ortsbeirätinnen. Das Berger Kino ist nicht nur ein Kino. Es ist ein Ort für alle. Egal ob mit oder ohne die Hilfe der lokalen Politiker*innen.

Das Berger Kino ist viel mehr als nur ein Kino und das wird es auch bleiben!

Veröffentlicht am 18. April 2024 von Berger Kino 3 min

Stand der Verhandlungen und vorläufiges Konzept für das Berger Kino

Am Mittwoch, dem 03.04.2024 sind die Besetzer*innen des Berger Kinos in die zweite Runde der Verhandlungen mit dem Miteigentümer Adolf Steib gegangen. Die Besetzer*innen haben ihm dabei ein vorläufiges Konzept vorgestellt, das hiermit auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Alle sollen sich ein uneingeschränktes Bild des Vorhabens machen können.

Das vorläufige Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit Personen und Institutionen aus der Film- und Kinobranche erarbeitet, um eine Vielzahl an Perspektiven und Expertise mit einzuarbeiten. Die Besetzer*innen freuen sich, dass die Gebrüder Steib ihr Angebot überdenken werden, auch wenn die Besetzer*innen sich eine klarere Zusage gewünscht hätten. Wohlwollend hoffen sie darauf, dass es bald zu einer langfristigen Einigung kommen wird, damit die Legalisierung der Besetzung Gestalt annehmen kann. Die Besetzer*innen verstehen die Bedenken der Gebrüder Steib bezüglich der Finanzierung und einer langfristigen Perspektive und arbeiten aktiv daran diesbezüglich Sicherheiten zu schaffen. Dafür benötigen die Besetzer*innen und Unterstützer*innen jedoch auch eine gewisse Zusicherung durch die Eigentümer, damit die Besetzer*innen ihr Vorhaben in die Tat umsetzen können. Sie wissen, dass das Konzept ein Experiment ist und hoffen, die Eigentümer von diesem überzeugen zu können, damit das Berger Kino als kultureller Ort mit langfristiger Perspektive und partizipativer Ausrichtung entstehen kann. Das Ergebnis dieser Verhandlungsrunde war, dass die Besetzer*innen zunächst weiterhin als Betreiber*innen des Berger Kinos geduldet sind und in den nächsten Verhandlungen weitere Schritte beschließen.

Das besetzte Berger Kino ist ein selbstverwalteter Ort des Mitmachens. Das heißt, die Besetzer*innen sind auf die Unterstützung aus dem Stadtteil und der Zivilgesellschaft angewiesen. Hiermit laden sie alle, die sich ihren Ideen und Träumen verbunden fühlen, herzlich dazu ein, sich zu beteiligen und mit den Besetzer*innen den Traum eines unabhängigen Kulturraums wahr werden zu lassen. Nur gemeinsam mit anderen können die Besetzer*innen erreichen, dass Stadt und Politik ihre Forderungen ernst nehmen und einsehen, dass Kultur stärker gefördert werden muss. Darum fordern die Besetzer*innen alle dazu auf, die Petition im Kino oder Online zu unterschreiben, zu spenden und Fördermitgliedschaften zu übernehmen, sobald die Besetzung legalisiert ist.

Institutionen aus der Film und Kulturbranche, die die Besetzung unterstützen wollen, werden gebeten, den Aufruf und das Konzept zu verbreiten und zu unterzeichnen, damit ein starkes Signal gesendet wird, dass Kultur fernab von Kommerz möglich und notwendig ist. Institutionen, die ihre Unterstützung für das Konzept öffentlich machen wollen, können den Besetzer*innen einfach eine Mail an bergerkino@systemli.org schreiben.

Das Konzept wird auch ab 11 Uhr online auf der neuen Website berger-kino.org abrufbar sein. Dort kann auch das aktuelle Kinoprogramm abgerufen werden.

Veröffentlicht am 04. April 2024 von Berger Kino 3 min